Die Pfadfindergrossfahrt durch Irland

Montag, 12.09.2016

Hallo nach Deutschland!

Hier mein erstes Lebenszeichen nach 2 Wochen wandern mit den Pfadfindern durch das wilde Irland.

Mein Bericht ist eher detailiert, weil ich mich selber auch darueber freue, alles nochmal revue passieren zu lassen, also ihr koennt euch natuerlich auch nur die Bilder anschaun ;)

Tag 1: Meine Reise bagann am 29.08. Nach 2 Stunden Flug mit Hoechstgefuehlen im Flugzeug und von den Wolken fasziniert, traf ich in Dublin 12 andere Pfadis aus meinem Stamm. Alsbald machten sich 5 Maedls, 8 Jungs und ein Irischer Scoutleader auf den Weg zum Pfadfinderheim eines Stammes in Dublin. Zu unserer Begeisterung fanden wir dort eine Kueche auf und machten darauf auch gleich den ersten Einkauf fuer 3 Tage. Danach besichteten wir auf eigener Faust die Stadt in ihrem wunderschoenen irischen Kern. Bunte Haeuser, kleine Laeden, blasse Menschen. viel los. "Zuhause" angekommen kochten wir und verbrachten noch nen schoenen Abend.

     

Tag 2: Den naechsten Tag nutzten wir, um mit dem Zug von Dublin nach Ballina, einer Stadt im Norden Irlands zu kommen. Um den Umfang der Insel zu verdeutlischen: wir brauchten 3 Stunden, um die Insel einmal quer zu durchreisen. Einen langen Fussmarsch vor uns entschieden wir, erst einmal Pause zu machen und unsere Benzinflasche fuer den Kocher aufzufuellen. Dazu gingen zwei los, um bei Leuten zu klingeln und freudlich zu fragen. Sie kamen nicht nur mit einer vollen Benzinflache zurueck, sondern auch noch mit einem Schlafplatz :D. Also vertagten wir unseren Marsch und fanden im zweiten Pfadiheim Irscher Pfadfinder eine trockene Bleibe. Trocken stelle ich in de Vordergrund, da wir bis dahin schon die Ehre hatten das irhsche Wetter in seiner ganzen Breite und Tiefe kennenzulernen. Das bedeutet Regen und Sonne abwechselnd im 30 Minutentakt, bergleitet von einem Wind, der nach deutschem Empfinden Stufe 10 entspricht. Unsere Unterkunft hatte ausserdem ueber trockensein hinaus nicht sehr viel mehr Erwaehnenswertes. Trotzdem zur Veranschaulichung:

Tag 3: Dieser brachte Erfreuliches. Unser Ziel war von unserem Schlafplatz in Ballina erst einmal ca. 13 km nach Killala zu wandern. Neben einem traumhaft schoenen Weg durch ein nahezu unberuehrtes, urwaldaehnliches Waldgebiet kamen wir nach ca.10km an eine alte Ruine, Money Abbey, welche sich schnell als optimal fuer unseren dritten Schlafplatz erwies. Wir verbarschten den Rest des Tages damit, sie gruendlichst zu erkunden, Welwolf zu spielen und Essen zu kochen. Ausserdem bereiteten wir fuer eine von uns eine Lichterspur vor, die sie in ihren 18. Geburtstag am naechsten Morgen fuehren sollte. Fast unheimlich wurden die kalten Steinwaende und alten Grabstaetten als die Sonne am Abend unterging, aber trotzem schafften wir uns selber eine froehliche Stimmung, indem wir sangen und lachten und Geschichten von frueher erzaehlten - wie romantisch sich das anhoert. Um 12 uhr gab es dann noch selber gemachten "Traubentraum" fuer unser Geburtstagskind und die ganze Crew. Die Nacht ueberstanden wir dann noch geisterlos.

 Tag 4: Am 1. Septermber standen wir schon frueh auf, weil wir befuerchteten, Touristen koennten sich ueber unseren sonderbaren Schlafplatz wundern. So standen wir schon um ca. 8.30 uhr gepackt und gesattelt im Regen vor dem Kloster, um unseren Fussmarsch anzutreten. Es sollte ein sehr chaotischer Tag werden - viellleicht haben wir ja doch ein paar Geister mitgenommen. Die letzten paar Kilometer nach Killala waren schnell hinter uns gelegt, doch stiessen wir dort auf ein kleines Problem. Der lokale Supermarkt war um das dreifache teurer, als wir von dem letzten Einkauf in Ballina gewohnt waren. Daher entschieden wir, zwei von uns mit leeren Rucksaecken loszuschicken, damit sie zurueck nach ballina trampten und dort den Einkauf erledingen. Wir wollten uns in Crossmolina dann wieder alle treffen. Wearen wir nur mal schoen alle zusammengeblieben. Aber so machten sich nun noch 11 Pfadis mit schwerem Gepaeck zu Fuss auf den Weg nach Crossmolina. Die strassenschilder machten alle verschiendene Kilometerangaben, deshalb rechneten wir mit 10-15 km. Im Endefekt waren es 16, was nichts dramatsches mit sich bringt, wenn da nicht eine Sehnenscheidenzuendung dazwischen kaeme. (Von dieser erfuhren wir allerdings erst am folgenden Tag, aber sie machte sich natuerlich schon stark bemerkbar). So war es nach ca 6 km einem von uns nicht mehr moeglich weiterzugehen. Allerding konnten wir auch nicht auf der Strecke bleiben, da die zwei Einkaeufer ziemlich reibungslos nach 2 Stunden schon am Ziel ankamen und auf uns warteten. Also versuchten wir zunaechst alle per Anhalter nach Crossmolina zu kommen, wobei wir die Irischen Kleinstrassen sehr unterschaetzten, da dort nur vereinzelt Vehicels auftauchten. So blieben wir erfolglos und die Stimmung nahm mit jeden Misserfolg eine kritische Wendung. Doch dann flog ein irischer Engel vorbei, der uns als erstes einen Schlafplatz anbot und als wir von unserem Verletzten erzeahlten sich bereit erklaerte ihn mit Begleitung extra die naechsten 10 Kilometer nach Crossmolina zu bringen. Thanks God! Die restlichen 8 liefen zielstrebig und unerschuettert die letzte Etappe und wurden am Ziel vom den Anderen im naechsten Pfadiheim empfangen. So war unser naechster Schlafplatz ein turnhallenaehnlicher Raum in einem Gemeindehaus, in dem sich zeitgleich die Senioren der Kleinstadt zum Kartenspielen versammelten. Auch sahen die weiblichen Mitglieder der oertlichen Pfadfindergruppe am Abend noch vorbei und wir hatten einen lustigen Tratsch. Schon nett die Iren!  :)

Tag 5: Die Schwierigkeit des naechsten Tages war, zu entscheiden, wie wir weiter vorgehen sollten mit einem Verletzten unter uns. Da es unmoeglich war weiterzulaufen und wir keinen zuruecklassen wollten (natuerlich!!!) entschieden wir, ein Teil unserer Route mit der ganzen Gruppe zu trampen. Dazu suchten wir uns ausserhalb des Staedtchens ein geeignetes Plaetzchen und stellten uns nacheinander zu zweit an die Strasse mit dem Zielschild "Lahardaun" (die anderen versteckten sich und assen Kekse ;D). Es dauerte nicht lange, da hielt ein Auto auf der anderen Strassenseite. Ein Mann stieg aus und humpelte an uns vorbei Richtung Stadtzentrum. Zu unserer Verwunderung drehte die Fahrerin um und bot uns mit strahlendem Gesicht an "to give us a lift". Da sagt man nicht nein. Vielleicht sah sie wirklich nicht, das wir eine Gruppe von 13 Leuten waren, dann haette sie dieses Angebot vielleicht nicht gemacht. Letztendlich fuhr sie uns dann alle in 4 Fuhren die 8 km zu unserem Ziel. Wir erfuhren, dass sie das erste Mal nach dem Schlaganfall ihres Mal ihn allein hatte nach Hause laufen lassen, um uns mitnehmen zu koennen und dass sie aber in jungen Jahren auch viel getrampt sei und es ihr daher wichtig sei. Ihre letzte Frage an uns war: "but what the hell do you want to do in Lahaurdon". Es war wirklich das groeste Kaff, das ich bis dahin, neben den zersiedelten Haeuserlandschaft in Irland gesehen hatte. Das Hoechste der Gefuehle natuerlich ein zentraler Pub, gut in Schuss, worin wir um 11 uhr Mittags schon 8 Maenner beim Trinken auffanden. Sie gaben uns neben viel oberflaechlichen Geschwafel ein hilfreichen Rat: Den Doktor des Dorfes aufzusuchen. Diesen fanden wir bald darauf in einem einfachen Reihenhaus waehrend seiner Mittagspause auf. Er unterbrach fuer uns nicht nur diese, sondern gab uns auch noch eine detailierten Diagnose mit Erklaerungen, Ratschlaegen und einer schmerzlindernen Salbe gratis. Wir waren eh schon begeistert von seiner Hilfsbereitschaft, da bot er uns auch noch an, den Verletzten zu unserem naechsten Zielort zu fahren. Um seine Gastfreundschaft allerding nicht weiter auszunutzen riefen wir Eileen an, die Grosscousine von einem von uns, zu der wir an diesem Tag noch gelangen wollten. Gottseidank war sie erreichbar und auch bereit zwei von uns abzuholen. So luden wir ihr Auto voll mit allem schweren Gepaeck, das wir hatten und liefen zu 11. die restlichen 18 km noch zu ihrem Grundstueck. Dort wieder vereint fanden wir uns zu 13. in dem Bauwagen, dem einzigen trockenen Platz auf dem Grudstueck ein. Kuschelig!

(davon hab ich leider kein Foto, ihr muesst es euch einfach vorstellen!)

Tag 6 und 7: Das Grundstuek von Eileen liegt im sued- westlichen Teil Irlands an einem See namens "lough Beltra". Allerdings ist dieser kaum begehbar, da rund herum die pure irische Wildnis ist. Wir lernten somit Irland von seiner gruensten Seite kennen. Eilleens Nachbar liegt ca 1 km entlang der von schlagloechern geformten Strasse entfernt. The irisch outback. Ausser dem Wohnwagen mit Wasseranschluss (!!!) hebt sich ein heruntergekommener Schuppen von der gruenen Graslandschaft und dem dichten Buschwerk ab. Dort war zwar kein Platz zum Schlafen, aber wir konnten unser Gepaeck dort lagern. Dehar stelten wir fuer die naechsten zwei Naechte unsere Zelte auf, die wir so lang schon rumgeschleppt hatten. Die folgenden zwei Tage verbrachten wir damit das Grudstueck fuer uns bewohnbar zu machen. Wir sensten Wege frei, wuschen Waesche und heangten sie zum trocknen auf, bauten eine Feuerstelle, einen Geschirrtrockner und ein Klo. Dazu lies uns unsere liebe Gastgeberin alle Freiheiten und bedankte sich soagr noch fuer das jaeten der Steinwege. Wir genossen dort das pure Pfadileben. 

Tag 8: Am Motag Morgen verliessen uns der Verletzte und ein Vielbeschaeftigter und flogen zurueck nach Deutschland. Wir 11 zogen weiter zur Westkueste nach Newport. Dort trafen wir glueklicherweise eine hilfsbereite Frau, die uns ueber ihren Sohn einen Schlafplatz in dessen Schaune beschaffte. Es war zwar sehr chaotisch und dreckig dort, aber wir waren froh ueber einen trockenen Platz. Erfreulicherweise kam am Abend noch eine Nachbarin vorbei und brachte uns Kekse und Schwarztee. Suess die Iren ... dachte ich noch.... als mitten in der Nacht sich ihre andere Seite zeigte. Der Sohn dachte sich wahrscheinlich nach ein paar vielen Guiness, ach da sind doch Pfadfinder in meiner Schuane und die haben ja gar kein Licht. So kam er mitten in der Nacht hineingepoltert und wollte unbedingt das Licht einschalten. Voellig hochgeschreckt und ueberascht liesen wir ihn sein Verlangen stillen und knipsten das Licht sobald er weg war einfach wieder aus. Verrueckt die Iren .... dachte ich mir.

 

Tag 9: Dieser verflog vergleichsweise schnell und unproblematisch. Wir wanderten 18 Kilometer von Newport nach Westport und fanden dort in einem Gemeindehaus der Kirche einen Schlafplatz. Ausser dem netten Pfarrer und einer Gruppe anonymer Alkoholiker trafen wir keine erwaehnenswerten, sonderbaren Gestalten. Allerdings hatte auch dieser Raum seine Herausforderung: Man konnte die Fenster nicht oeffnen, was eckliger Schuh-Schweis-Feuer-Nass-Dust fuer das Abendessen und die Nacht bedeutete. Wir leben aber noch alle! 

Ausserdem war dadurch der Anreiz viel groesser, um das zu tun, was wir am 10 Tage taten:

Tag 10: einen Wellnesstag. Mit Schwimmen, Sauna, Woerlpool usw. das schaetzt man umso mehr, wenn man richtig verdreckt ist und sich eckelig fuehlt :D so rutschte dieser Tag in der ranking-liste easy auf platz 1 und auch dem Schwimmbad brachten wir "frischen Wind" durch unsere quirliges Aufrtreten in dem sonst so tristen Bademeisteralltag. Am Abend fanden wir Gottseidank nach ein paar Absagen noch Platz in einem Pfadiheim eines Stammes der Stadt Westport. Der freundliche und offenen Leiter lud uns gleich ein, noch eine Nacht zu blieben. Auch das erheiterte die Stimmung da wir uns....

Tag 11: ...fuer den naechsten Tag einen Ausflug mit leichtem Gepaeck vornehmen konnten. Nachdem wir ordentlich ausgeschlafen und gefruehstueckt hatten brachen wir also zum heiligen Berg 'Croagh Patrick' auf. Nach 8 Kilometer an der Kueste bis zum Fusse des Berges und dem steilen und steinigen Aufstieg, konnten wir dort oben eine wunderbare Aussicht ueber die kleinen Inseln im Westen Irlands geniesen. Die Stimmung war ausgelassen und gut und vielleicht auf meinen Anreiz hin fingen alle an bayrisch zu reden. (jeder so, wie es ihm moeglich war) Daraus wurden die besten Insider und Redewendungen fuer die neachsten Tage. Am Abend kehrten wir per Anhalter zu unserem Schlafplatz zurueck.

so sieht die Strasse aus, in dem das Pfadiheim war, in dem wir schliefen:

Tag 12: Ein grosser Tag, der viele tolle Begenungen mit sich brachte. 11 abendteuerlustige Pfadfinder machen sich auf den Weg eine 150 km Strecke zu trampen. Von Westport nach Galway. Um das an dieser Stelle zu klaeren: Unsere Reiseroute wurde von Tag zu Tag von 11 Koepfen festgelegt und abgestimmt. Da allerdings unser Zug zurueck nach Dublin von Galway aus ging, hatten wir die "Wahl" Bus, Trampen oder Laufen. Eine eher eindeutge Sache. Wir teilten uns wieder in Zweiergrueppchen auf, immer ein Junge und ein Maedchen, soweit es ging und dann musste sich jeder selber durchschlagen. Ich und mein Kamerade hatten zwar die wahrscheinlich ungemuetlichste Fahrt, dafuer aber auch die spannenste. Wir fuhren mit 4 unterschiedlichsten Menschen mit. Einem weltoffene, interessanten Naturschuetzer, einer Supersportlerin, einem Grossbauern und einem bulgarischen Trucker, der die Musik so laut aufdrehte, dass es ernsthaft wehtat. Aber nach 3 Stunden trafen sich alle 11 wieder in Galway, was eine bemerkenswerte Leistung ist! :) 
In Galway angekommen bemerkten wir schnell, dass dort unsere Herzen aufgingen und teilweise blieben. Eine junge Studentenstadt, voller Leben, Bewegung und Musik. Jeder von uns wusste, dass er dorthin nocheinmal zurueckkommen wollte. Ich vielleicht sogar schon bald.
In einer Seitenstrasse fuehrten unsere Wege zu einer Pfadfindergruppe mit dem wohl komfortabelsten Schlafplatz der ganzen Fahrt. Eine Frau fuehrte uns in einem sauberen Haus mit Kueche, 2 Zimmern (mit Teppichboden) und DUSCHE!!! herum. Wir waren voellig aus dem Haeuschen. Als sie im letzten Satz erwaehnte, dass es 50 euro fuer alle pro Nacht kostet, waren wir schon so ueberzeugt, das wir enstcheiden das aus eigenener Tasche zu zahlen und gleich zwei Naechte zu bleiben. Fuer den Rest des Tages liefen wir noch in die Stadt rein und freuten uns an den stielvollen, bunten Haeusern, den coolen Menschen und vielen Strassenmusikern. Nach dem Abendessen war einer der Hoehepunkte der Fahrt fuer mich. Wir wollten besprechen, was wir am kommenden Abend (vom 10. auf den 11.) machen wollten. Die Frage war, ob wir un Galway in einen Pub gehen wollen oder nicht und wenn, dann mit Halstuch oder ohne. Ohne, dass einer das Gespraech leitete, ohne, dass wir Regeln aufstellen mussten, diskutierten wir ersthalft ueber unsere ungeschriebenes Trinkverbot und die Frage, was wir als Pfadfinder fuer Verantwortung haben und was uns ausmacht. Es war ein super Gespreach, bei dem uns als Gruppe einiges bewusst wurde und wir alle gesterkt daraus hervorgingen. Wir schaften es eine Entscheding zu treffen, mit der jeder einverstanden war und die bewusst getroffen wurde. Wir wollten weder trinken (obwohl es wiegesagt, keine Pfadfinderregel verbietet), noch wollten wir mit den Halstuechern in nen Pub gehn aus Respekt den irischen Pfadfindern gegenueber, die ein Trinkverbot (teilweise) haben. Ein super Thema, um sich zu fragen, was Pfadfinderei fuer einen bedeutet. Ich war vorallem fasziniert von der Disziplin und der Kompromissbereitschaft, die diese Diskussion erforderte. Das ist eine fuer mich sehr wervolle und lehrreich Erfahrung gewesen! 

 

Tag 13: Der 10. September brachte gleich am Morgen hoechst Erfreuliches fuer mich. Auf einem food-market in der Stadt fiel mir ein Stand mit organic vegetables auf und ich fuehlte mich so frei, den netten Herrn dahinter nach einer Arbeit zu fragen. Ich bekam seine Telefonnummer und E-mail-adresse und hoffe, dass daraus noch mehr wird. In einem craezy "djungle" cafe tranken wir zusammen den besten chai ever und machten uns zum Mittag auf zum pie von Galway, um dort unsere Wreps zu essen. Nach einem grossen Einkauf und gutem Essen (lasagne) wollten wir uns ein schoenes Plaetzchen zum singen und beisamensein suchen. Nicht weit fanden wir ein wisenstueck zwischen einer Flusgabelung und meiner Erwartungen uebertreffend bekam ich zum 12.uhr glockenschlag eine wunderbare Pfankuchentorte begleitet von einem Geburtstagslied. Mei, ihr seids schon einfach suess, leute!!! Wir sagen noch ein bisschen, biss uns kalt wurde, dann gingen wir erst mal heim und sagen dort weiter :D als langsam alle in Bett gingen gekam ich nochmal Energie und fand 4 Leute, die mit mir noch einen Nachtspaziergang durch Galway machten. Die Pubs hatten gerade geschlossen und es befanden sich massen an junger, eher sehr berunkener Iren auf der Stasse. Wir sahen uns das Schauspiel an und nahmen jeder seine Gedanken dazu mit.. ;) Zu dritt hatten wir die Nacht durch noch tolle Gespraeche, raeumten frueh Morgens die Kueche auf und liesen den Schlaf fuer diese Nacht aus.

Tag 14: Abreisetag und Geburtstag. (Ich war schon sehr muede :D) wir fuhren 2 Stunden nach Dublin, wo ich mich dann leider von der Gruppe trenne musste und meinen eigenen Weg durch Dublin zum anderen Bahnhof und von dort zu einem Ort namens Bray suchte. Dort holte mich dann auch schon mein Onkel Tom ab und seitdem bin ich hier in Roundwood bei meiner lieben Tante, geniese die Ruhe, den Schlaf und den normal, irischen Alltag...

Also ihr Lieben, jetzt hab ich sehr viel geschieben, aber es tat gut! In Zukunft werde ich - zu eurer Erleichterung wahrscheinlich- eher nicht so viel schreiben, weil ich entweder nicht mehr die Zeit, oder aber nicht genuegend Stoff dazu habe! Das machte mir jetzt auf jeden Fall Spass und ich hoffe ihr habt euch das wichtige rausgefiltert :D

Schoenste, herzlichste und liebste Gruesse aus Irland
Paula